
Die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung Berlin strebt mit dem Programm zur integrierten Stadtentwicklung „Zukunftsinitiative Stadtteil“ (ZIS) an, die ungleichen innerstädtischen Lebensbedingungen in der EU-Förderperiode 2007–2013 weiter abzubauen und gezielt lokale Potenziale zu aktivieren.
Das Programm verfolgt dabei folgende Ziele:
Um dies zu realisieren, unterstützt die „Zukunftsinitiative Stadtteil“ die Umsetzung integrierter, quartiersbezogener Entwicklungskonzepte zur Regenerierung von Quartieren mit sozio-ökonomischen und städtebaulichen Problemlagen sowie zur Anpassung der vom demografischen und wirtschaftlichen Wandel betroffenen Gebiete. Eine wichtige Rolle in diesen Prozessen spielt insbesondere die partnerschaftliche Durchführung der Maßnahmen unter intensiver Beteiligung lokaler Akteure.
Die „Zukunftsinitiative Stadtteil“ wird in den folgenden Teilprogrammen umgesetzt:
Soziale Stadt: Stabilisierung und Potenzialentwicklung in Gebieten mit hohen sozialen Integrationsleistungen,
Stadterneuerung: Erneuerung von verdichteten Innenstadtbereichen und Bezirkszentren mit städtebaulichen Missständen,
Stadtumbau (Ost / West): Baulich-funktionale Neuordnung von Gebieten in Folge von demografischem und wirtschaftlichem Wandel,
Bildung im Quartier: Aufwertung von Kindertagesstätten und Grundschulen als Kernpunkte für lokale Bildungs- und Wissensnetzwerke,
Stadtteilzentren: Maßnahmen, die zur Entwicklung des Bürgerschaftlichen Engagements beitragen.
Die Finanzierung erfolgt aus Mitteln des Landes Berlin, aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) im Rahmen der Prioritätsachse „Integrierte Stadtentwicklung und Umwelt“ des „Operationellen Programms des Landes Berlin für den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung in der Förderperiode 2007-2013“ und aus Mitteln des Bundes gemäß der „Verwaltungsvereinbarung über die Gewährung von Finanzhilfen des Bundes an die Länder nach Artikel 104 b des Grundgesetzes zur Förderung städtebaulicher Maßnahmen“ (VV Städtebauförderung).